4000 € Zuschuss für Ihre Badsanierung. Natürlich alles aus einer Hand

Seit Oktober 2014 gibt es nun neben der Kreditvariante eine echte Zuschussförderung für den altersgerechten Umbau über die KfW-Bankengruppe. Zielgruppe sind private Eigentümer selbstgenutzter oder vermieteter Ein- und Zweifamilienhäuser oder -wohnungen.

Die Antragsstellung erfolgt direkt bei der KfW Bankengruppe unter http://www.kfw.de/455. Die Beantragung der Fördermittel muss immer erfolgen, bevor mit der Maßnahme begonnen wurde. Es werden hierbei folgende Maßnahmen – einzeln oder in Kombination – gefördert:

Wege zu Gebäuden und Außenanlagen (altersgerechte Stellplätze, für PKW und Kinderwagen)

Eingangsbereich und Wohnungszugang (Verbreiterung der Bewegungsflächen, Wetterschutzmaßnahmen)

Überwindung von Treppen und Stufen (Aufzugsanlagen, Rampen)

Umgestaltung der Raumgeometrie (Schwellenabbau, Zuschnitt der Zimmer)

Maßnahmen in Sanitärräumen (bodengleiche Dusche, Modernisierung WC oder Waschbecken)

Umgestaltung und Schaffung von Gemeinschaftsräumen

Beim Ersterwerb von barrierearm modernisiertem Wohnraum können die Kosten der barrierereduzierenden Umbaumaßnahmen gefördert werden, wenn diese im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen sind. Der Fokus beim Förderbaustein 5 Sanitär liegt auf dem Badumbau, der einen der am stärksten gefragten Finanzierungsbereiche innerhalb des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ darstellt. In der Zuschussvariante des KfW-Programms werden frei kombinierbare Einzelmaßnahmen in Höhe von 8 % der förderfähigen Investitionskosten bis max. 4000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. Für den kompletten Standard „Altersgerechtes Haus“ können Antragssteller Zuschüsse in Höhe von max. 5000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Der komplette Standard kann mit der Umsetzung eines definierten Maßnahmenpakets aus sechs Förderbausteinen erreicht werden. Dazu gehören ein altersgerechter Zugang, ein altersgerechtes Wohn- oder Schlafzimmer, eine altersgerechte Küche, ein altersgerechtes Bad und Bedienelemente gemäß den technischen Mindestanforderungen der KfW Bankengruppe.

Anforderungen des ­Förderbausteins Sanitär

Im Baustein Sanitär wird die Änderung der Raumaufteilung des Bades, die Schaffung bodengleicher Duschplätze und die Modernisierung von Sanitärobjekten (WC, Waschbecken und Badewannen) gefördert. Für die Vergabe von Zuschüssen müssen Sanitärräume mindestens 1,80 m x 2,20 m groß sein. Zusätzlich müssen folgende Bewegungsflächen eingehalten werden:

Vor den einzelnen Sanitärobjekten muss jeweils bezogen auf das Sanitär­objekt mittig eine Bewegungsfläche von mindestens 0,90 m Breite und 1,20 m Tiefe vorhanden sein, wobei sich die Bewegungsflächen überlagern dürfen.

Der Abstand zwischen den Sanitär­objekten oder zur seitlichen Wand muss mindestens 0,25 m betragen.

Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen sind vorzusehen.

Duschplätze müssen bodengleich ausgeführt werden.

Ist dies baustrukturell nicht möglich, darf das ­Niveau zum angrenzenden Bodenbereich um nicht mehr als 20 mm abgesenkt sein.

Übergänge sollten vorzugsweise als geneigte Fläche ausgebildet sein.

Mit rutschfesten oder rutschhemmenden Bodenbelägen versehen sein.

Waschbecken müssen mindestens 0,48 m tief und in der Höhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer montiert sein.

Kniefreiraum zur Nutzung im Sitzen freihalten.

WCs müssen in ihrer Sitzhöhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer angebracht oder in der Höhe flexibel montierbar sein.

Badewannen müssen eine Einstiegshöhe von maximal 0,50 m aufweisen.

Alternativ können Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg verwendet werden oder Badewannen sind so einzubauen, dass sie mit mobilen Liftsystemen unterfahrbar sind.

Nicht gefördert werden Ferienhäuser und -wohnungen, gewerblich genutzte Flächen, Pflege- und Altenwohnheime sowie die Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben.

Weitere Infos zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei uns!

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